Mein Ziel für unsere Stadt:
Groß-Bieberau - ein Zuhause für alle Generationen

Wenn ich heute auf Groß-Bieberau schaue, sehe ich eine Stadt mit engagierten Menschen und einem großen Potenzial. Aber ich sehe auch, dass wir uns oft damit begnügen, zu verwalten statt direkt zu gestalten. In einer Zeit, in der sich die Welt schnell verändert, können wir uns Stillstand nicht leisten. Andere Kommunen entwickeln sich weiter – wir dürfen nicht der Ort sein, der irgendwann nur noch zuschaut. 
Ich möchte, dass Groß-Bieberau sich selbst wieder etwas zutraut: bei der Entwicklung unserer Mitte, beim Bahnhofsgelände und im Miteinander von Familien, Vereinen, Feuerwehr und Ehrenamt.

Gerne spreche ich mit Ihnen über unsere Stadt und über Ihre Ideen, Anregungen und Wünsche.
Ich freue mich auf ein persönliches Treffen oder auch eine Nachricht von Ihnen.


Nun von meiner Seite ein paar Sätze zu den Themen Umgehung, Bahnhof, Wohnen, Generationen, Ehrenamt, Umwelt: 
 

Der Bau der Umgehungsstraße und die Nutzung des Bahnhofsgeländes liegen mir sehr am Herzen.

Sie haben großen Einfluss auf die Entwicklung unserer Stadt und an ihnen wird deutlich, wie die Themen Infrastruktur, Gewerbe und soziales Miteinander ineinandergreifen.

Die Umgehungsstraße macht die Stadt leiser, sicherer und sauberer. 
Andererseits gibt es die verständlichen Befürchtungen des ansässigen Gewerbes, dass es in der Stadt zu ruhig werden könnte und die Kundschaft ausbleibt.
Schauen wir auf das, was entstehen kann: 
Die Chance auf eine neue Gestaltung der beruhigten Durchgangsstraßen und der Innenstadt. 
Es können neue Anreize geschaffen werden, sich gerne in der Stadt aufzuhalten. Alle Generationen und gerade auch der Einzelhandel können davon profitieren.

  • Meine Kontakte auf Landes- und Bundesebene werde ich nutzen, um das Projekt B38 / Umgehungsstraße voranzutreiben.

So schließt sich auch das Bahnhofsgelände an. 
Wohnraum, Arbeitsplätze, Versorgung und Lebensqualität können hier zusammenkommen. Insgesamt eine Aufwertung der Stadt.
Kombiniert mit einer Verkehrsentlastung macht das Groß-Bieberau für Familien interessant.

Die Erschließung des Bahnhofsgeländes ist natürlich kein Allheilmittel. In jedem Fall aber ist es ein ganz besonders wichtiger Baustein in der Stadtentwicklung.

  • Gerne möchte ich das Gelände im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern und dem Gewerbeverein unserer Stadt gestalten. 

Beide Projekte erstrecken sich über Jahre hinweg.
Deshalb will ich konkret:
  - Starten mit einem Bürgerforum zum Thema Verkehr: Engstellen erkennen und pragmatische Lösungen finden – für sichere Wege / Schulwege in der Innenstadt sowie für Rad- und Fußverkehr, und im Einklang mit der Umgehungsstraße.

  - Starten mit der Entwidmung vom Bahnbetriebszweck – mit dem Ziel, das Bahnhofsgelände neu zu ordnen und vorab/vorübergehend als Parkplatz zu nutzen.
 

All das steht auf einer Basis: Auf den finanziellen Möglichkeiten.

Damit diese Basis ein tragfähiges Fundament sein kann, werde ich gemeinsam mit den Fraktionen den Einsatz der finanziellen Mittel sorgfältig planen und sie verantwortungsvoll einsetzen. 
Gerade in Zeiten knapper Kassen heißt es, das Geld klug und mit größtem Nutzen für die Stadt einzusetzen.

Das bedeutet gleichzeitig, dass unbedingt Prioritäten gesetzt werden müssen und nicht alles geht. Der eine oder andere Wunsch wird sicher zunächst hintenangestellt werden. Nur so ist es glaubwürdig und machbar.

Deshalb will ich konkret: 
- Neuansiedlung von Gewerbe ermöglichen, Fördermittel nutzen, Schulden vermeiden.

 

Der Bereich Wohnen ist für mich sehr persönlich. Ich habe dreißig Jahre hier gelebt. Leider ist das Vergangenheit. Weil ich keine Wohnung gefunden habe.
Das betrifft natürlich nicht nur mich, sondern auch junge und ältere Menschen, Familien.

Deshalb will ich konkret: 
- Zuerst Bestehendes besser nutzen – Leerstand aktivieren, Umbau und Barrierefreiheit erleichtern, wo es die Statik zulässt aufstocken. 
- Dann Neues mit Vernunft planen – maßvoll, ortsverträglich, mit frühzeitiger Einbindung der Nachbarschaft. Nicht jeder zusätzliche
Quadratmeter Bebauung ist die beste Lösung, aber kluge Verdichtung kann ein Anfang sein. 



Groß-Bieberau soll ein Zuhause für Familien, für alle Generationen sein. 
Dazu gehört neben Wohnraum, Geschäften/Handwerk und Arbeitsplätzen auch eine gute Kinderbetreuung und stabile Schulsituation.

Deshalb will ich konkret: 
- Bildung und Betreuung als echten Standortfaktor begreifen und gemeinsam mit Schulen, Kita-Trägern, Kreis und Land an stabilen Strukturen arbeiten.
- Die Ausweisung eines neuen Baugebiets prüfen.



Für junge Menschen sind Räume wichtig, in denen man sein kann, ohne etwas kaufen zu müssen. Früher war es das JUZ und es braucht auch heute Orte, an denen Musik laut sein darf und Projekte wachsen können. 

Deshalb will ich konkret: 
- Dass der Jugendbeirat mehr ist als ein Gremium. Er soll eine echte Einladung sein, mitzureden, ernst genommen zu werden, Ideen und Wünsche einzubringen.
- Die Reaktivierung des Jugendzentrums und eine Aufwertung des Mehrzweckfelds am Sportplatz (z. B. durch neue Aufteilung und Angebote) ins Gespräch bringen.



Für Seniorinnen und Senioren ist es besonders wichtig, innerhalb unserer Stadt einkaufen zu können, eine barrierefreie Wohnung zu haben und die Straßen sicher überqueren zu können.
So schließt sich der Kreis zu den Themen Umgehung und Bahnhofsgelände.
Denkbar ist auch die Errichtung einer kleinen Parkanlage hinter dem Rathaus. Als kleiner innerstädtischer Erholungsraum.

Deshalb will ich konkret: 
- Sitzmöglichkeiten und Trinkbrunnen in der Stadt.
- Eine aktive Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat.

 

Die Feuerwehr, die zahlreichen Vereine und vielen Menschen im Ehrenamt machen das Leben in unserer Stadt sicherer und schöner.
Ebenso die vielen "Unsichtbaren", die in ihrem Umfeld, ihrer Nachbarschaft helfen, die Angehörige pflegen.

Ihnen gebührt unser aller Respekt und großer Dank! 
Und sie alle brauchen ihrerseits unsere Unterstützung.

Deshalb will ich konkret: 
- Kurze Verwaltungswege und regelmäßigen Austausch.
- Ein jährliches Vereinsfest ins Leben rufen, in der Art der "Langen Tafel". Hier könnten alle Vereine zusammenkommen und sich präsentieren.

Bei den Themen Umwelt und Energie halte ich den Solarpark „Ober der Schaubach“ für einen guten
nächsten Schritt: sauberer Strom vor Ort, lokale Wertschöpfung, robustere Versorgung. 

Zum Windpark sage ich bewusst noch nichts Endgültiges: In unserer kommunalen Energieplanung kann er ein weiterer Schritt sein, aber so weit sind wir noch nicht. Jetzt gilt es, gemeinsam zu prüfen – ohne Lagerdenken, mit Respekt für Argumente und Fakten.

Landwirtschaft gehört zu Groß-Bieberau: Entscheidungen vor Ort sollen die Perspektive unserer Landwirtinnen und Landwirte mit einbeziehen.

Deshalb will ich konkret: 
- Energie sparen, wo es sinnvoll ist, Sonne aufs Dach, wo es passt, Wege pflegen, Bäume schützen und Wasser im Sommer halten. 

- Einen guten und regelmäßigen Kontakt zu den Landwirtinnen und Landwirten herstellen. 

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